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Tagebuch eines Soldaten der deutschen Wehrmacht in Russland

Tagebuch eines Soldaten der deutschen Wehrmacht in Russland

Zwischen den Dörfern Gorkaya Balka und Otkaznoje war die letzte Schlacht zwischen sowjetischen und deutschen Soldaten und dessen Rückzug. Ich zitiere das Tagebuch eines der deutschen Soldaten. Zu diesem Zeitpunkt der einzige sowjetische Panzer, der in Gorkaya Balka stationiert war machte sich auf den Weg in den Kampf. Bis heute steht dieser Panzer im Dorf-Park an einer Ehrenstellen zur Erinnerung.

Teil 4: Der Rückzug ab 1. Januar 1943 bis zum 20. Januar 1943

Tag

Uhrzeit

Unterkunft Darstellung der Ereignisse

Wetterlage, Gesundheits- Zu- und Abgang Erfahrungen Bemerkungen

Zustand, Ersatz unterstellter Truppen

Munitionsverbrauch

 

31.12.1942 Alle Vorbereitungen zum Rückzug werden getroffen. In der Nacht zum 01.01.1943 Stellungswechsel der 3. und 4. Batterie mit je 2 Geschützen. 4. Batterie bezieht Stellung westlich Lugowskaja, 3. Batterie nordwestlich der Brücke bei Terskaja.

B. Stellen auf der Höhenkette 1 km südlich von Mosdok. Das unterstellte Geschütz der 9. Batterie geht in Lukowskaja in Stellung. 

Motzug verbleibt jenseits des Terek zur Unterstützung des Nachhutbatallions.

Die Abteilung ist dem G.R.7o unterstellt.

 

17:00 Uhr Lösung vom Feind. Das Rückgehen in die neue Mosdok – Dementjewski (Dementjev).

 

Stellung geht vom Feinde unbemerkt vor sich.

Gegen 9:00 Uhr fühlt der Gegner entlang der Heerstraße mit Stroßtrupps vor. Die Abteilung kann wegen des starken Nebels nur leichtes Störungsfeuer in Richtung Heerstraße schießen.

 

15:00 Uhr Marsch nach Dementjewski. Der zusammengefasste Troß der Abteilung wurde unter Führung von Leutnant Gödecken bereits um 6:00 Uhr mit unbestimmtem Ziel in Marsch gesetzt…

 

3. und 4.Batterie mit 1 Geschütz der 9. Batterie bezieht rechts und links der Marschstraße am Nordrand Dementjewski mit Schussrichtung nach Ost und Südosten Stellungen. B. Stellen in der HKL.

Von Osten werden 30 russische Panzer gemeldet. 

 

Dementjewski (Dement’ev – Ssowjetskaja (Sovetskaja) – Gorkaja Balka (Gor’kaja Balka)

Der Tag verläuft ohne Feindberührung.

 

14:00 Uhr Stellungswechsel nach Gokinajeff.

 

3. und 9. Batterie beziehen Feuerstellung in G.B.-Stelle an der Rückmarschstrasse. 4. Batterie B. Stelle am Erholungsheim Trud und Feuerstellung bei der Kolchose 5 Kilometer Nordwestlich davon.


Am 04.01.1943 um 9:30 Uhr brechen 30 Panzer aus ostwärtiger Richtung in der vorderen Linie beim Erholungshei Trud ein, überwalzen das 2. Bataillon und dringen in die Nähe des Rgts Gef Std. vor. Dort werden sie von Gruppe Muskulus aufgehalten.

 

Die B. Stellen Organe der 4. Batterie können sich im Schutze des Nebels zur Feuer-Stellung durchschlagen und setzen sich dort, um nicht abgeschnitten zu werden, mit der Batterie in Marsch nach Ssowjetskaja. Zur selben Zeit tritt 3. und Stabsbatterie den Rückzug an.

 

Wetter: Leichter Nebel, regnerisch

Munition: 40 Schuss

Die Abteilung geht am Ortsrand gegen 8:00 Uhr nach einem schweren und anstrengenden Schlamm-Marsch in Stellung ohne Feindberührung. Der Motzug hat in der Nacht die Geschütze sprengen müssen um sie nicht in Feindeshand fallen zu lassen, da sie im Schlamm stecken geblieben sind und russische Panzer bereits rechts und links durchgebrochen waren.

 

Wetter: Regen, Nebel

Munition: ./.

 

14:00 Uhr Weitermarsch nach Gorkaja-Balka

 

3. und Stabsbatterie marschieren durch nach Otkasnoje in erkundete Stellungen. 

 

Wetter: Leichter Frost 

Munition: ./.

 

4. Batterie als Nachhutbatterie zur Unterstützung von G.R.70 verbleibt in Feuerstellung am Westrand Gorkaja-Balka. 

B.-Stelle in der HKL.

Gegen Mittag dringt Gegner mit Panzern und stärkeren Infanteriekräften nach.

Um 16:15 Uhr erhält die Batterie den Befehl zum Stellungswechsel.

Um 18:35 lässt der Chef unter erhöhtem feindlichem Druck die Geschütze sprengen.

Otkasnoje (Otkaznoe) – Nowo-Grigorjewskoje

 

Die Infanterie hatte sich bereits schon um 17:00 Uhr vom Feind gelöst. 

 

Wetter: Nachts Frost, am Tag warm, klar.

Munition: 24 Schuss

 

08.01.1942 Kurma Stellung. Sie soll bis auf weiteres gehalten werden.

Gegen Mittag greift der Feind mit 1 Infanterie. Regiment und 1 Kosakenabteilung beim rechten Nachbarregiment an (G.R.5o). Im eigenen Abschnitt Ruhe.

 

Der 4. Batterie werden 2 Geschütze von der I. Abt. zugeführt.

 

In den späten Nachmittagsstunden gelingt es dem Gegner auf der Naht einzudringen.

 

Wetter: wie am Vortage Oblt. Läser übernimmt die 4. Batterie.

Munition: 6 Schuss Oblt. Raspe wird zur 1. Abt. versetzt.


Kuma - Stellung

 

Der rechte Flügel des G.R.70 musste in der Nacht zurückgenommen werden. Am Morgen neue Angriffe von Südosten.

 

Der Feind führt ständig neue Reserven heran. Sein Druck wird immer größer.

 

Um 11:00 Uhr ist das 2. Bataillon (in der Mitte eingesetzt) dem Feinddruck nicht mehr gewachsen und wird aus seiner Stellung gedrängt und muss watend und schwimmend durch den Kuma nach Otkasnoje zurückweichen. Dadurch wird die 4. Batterie, die bisher am Südrand von Osten in Stellung war, gezwungen, nach dem Nordwestrand Stellungswechsel zu machen. Von dort bekämpft sie in direktem Schuss den Gegner, der nach Otkasnoje den Hang herunterflutet.

 

14:30 Uhr Befehl zum Stellungswechsel. Inzwischen hat der Russe den Westausgang besetzt, nur ein schmaler Weg durch Sumpf und Gebüsch bleibt noch frei. Der 3. Batterie, die den gleichen Weg benutzte, zerbrach ein Geschützrad. Dadurch wurde der Weg verstopft und dem mit Kavallerie und Infanterie nachdrängenden Gegner gelang es, sich des Geschützes und 4 Muni-Wagen zu bemächtigen. Einige Leute gerieten dabei in Gefangenschaft.

 

Nach 1 km Marsch sammelt die Abteilung und setzt geschlossen den Weg über Nowo-Grigorjeskoje zur neuen HKL. fort.

 

Gegen 01:00 Uhr nachts wird die neue HKL. 15 km nord¬westlich Nowo Grigorjewskoje erreicht an einer zum Teil abgebrannten Kolchose. Grausige Kälte! An brennenden Strohschobern suchen die Mannschaften Wärme. Gegen Morgengrauen geht die Abteilung in Stellung, B. Stelle bei der Kolchose, F. Stellungen hart nördlich und südlich der Rückmarschstraße an einer Buschreihe 3 km hinter der HKL. Leutnant Walzer übernimmt die 3. Batterie, da Oblt. Funke mit B. Stellenorganen sich noch nicht wieder eingefunden hat.

Das Geschütz der 3. Batterie ist beschädigt und nicht mehr einsatzbereit. Es wird daher nach Sassblinskoje sofort in Marsch gesetzt stößt aber auf Feind, der beim rechten Nachbarn durchgebrochen ist. Ein Ausweichen ist nicht mehr möglich und das Geschütz fällt dem Feind in die Hände.

 

Von Novo Grigorjewka – Sassblinskoje (Sablinskoe) – Alexandrowskoje (Aleksandrovskoe) – Tomuslowka (Tomuzlovskoje)

 

11.01.1943 Um 3.00 Uhr wird mit dem Eintreffen des 1.  Bataillon mit unterstellter 4. Battr. und Teilen der 3. Battr. in Juzhnaja Ossetija gerechnet. 

 

Die 4. Batterie hatte sich vom Bataillon, das mit Spitze um 04.30 Uhr eintrifft, 3 4 km abgesetzt und geht, als im Dorf Gefechtslärm zu hören ist, in Stellung. Mit 2 leichten und 6 schweren Panzern war der Russe in den Ort eingedrungen, überfällt das 1. Bataillon bei der Verpflegung Ausgabe, panzerbrechende Waffen sind keine da, so hatte er ein leichtes Spiel, das Bataillon und den in der Nähe liegenden Rgts.  und Abteilung Stab zu zersprengen noch dazu er auf Motorisierte Fahrzeugen Infanterie heranführte.

 

Die 4. Battr. schließt sich der 1. Abteilung an.

 

Die versprengten Teile sammeln sich in Alexandrowskoje. G.R. 70 ist vorerst nicht mehr einsatzfähig. Sein Abschnitt wird von G.R. 117 zum größten Teil übernommen. 4. Battr. Wird der 1. Abteilung unterstellt und geht in Südwestteil von A. in Stellung.

 

Am Abend macht sie Stellungswechsel in den Nordteil nördlich des Tomuslowka.

 

Feind ist mit starken Kräften hart nordwärts von A. nachgestoßen. Dort wird er bis zu den Abendstunden von einem weiteren Vormarsch aufgehalten.

 

Um 16:00 Uhr Weitermarsch nach Sergriowskoje.

 

Ankunft um 10:00 Uhr nach einem schwierigen und anstrengenden Marsch, bedingt durch das bergige Gelände und Glatteis.

4. Batterie wird der 3. Abteilung unterstellt und marschiert am Abend weiter nach Alexandrotalskoje. Eisige Schneestürme fordern höchste Anstrengungen von Mann und Pferd. 

 

15.01.1942 und 16.01.1942 Die Reste der Abt. marschieren unter Führung Oblt. 

17.01.1942 von Gösseln nach Palagiada 

18.01.1942 um 13:00 Uhr Eintreffen der Restabteilung und Troß in Woroschilowsk. Dort wird die 2.Abteilung aufgelöst. 

19.01.1942 Weitermarsch der zu anderen Einheiten tretenden Teile nach Sengilewskaja.

20.01.1942 Der größte Teil der 3. Batterie, Stabsbatterie tritt zur Aufstellung einer berittenen Aufklärungs Abt. zur A.A.117.

Der Rest wird auf die Infanterie beziehungsweise Feldgendarm verteilt. 

 

 

Ende des Kriegs-Tagebuches

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